Knapp 15.000 Schritte durch Auckland: Albert Park, City Farmers Market Britomart, Queens Wharf, Viaduct Harbour, Wynyard Quarter und Sky Tower
Morgens 10 Uhr in Auckland 🕙 Wir starten mit einem ausgiebigen Frühstück im Honey Café CBD. Die Auswahl fällt wie so oft schwer. Schlussendlich entscheiden wir uns für das Big Brekki mit pochierten Eiern, Pilzen, hausgemachten Kroketten, gerösteter Tomate, Guacamole, gegrilltem Halloumi, Falafel und Sauerteigbrot sowie einem Stück Carrot Cake.
Dazu gibt es einen Smoothie für Mark und einen Matcha Latte für mich. Auch der kann nicht mit dem vom A Little Treat mithalten. Irgendwie mixen die da Zucker oder Honig rein 😕
Nur wenige Schritte entfernt liegt die Auckland Art Gallery Toi o Tāmaki. Das 1888 eröffnete und mehrfach ausgezeichnete Kunstmuseum der Stadt ist mit über 15.000 Werken eines der größten in Neuseeland. Wir werfen einen Blick auf die moderne Glas-Holz-Fassade und das historische Gebäudeensemble daneben. Doch anstatt hineinzugehen, zieht es uns direkt in den Albert Park 🌳



Zwischen uralten Feigenbäumen und gepflegten Rasenflächen ist der Lärm der City plötzlich weit weg. Im Hintergrund ragt der Clock Tower der University of Auckland in den Himmel, leider wird dieser gerade restauriert. Was uns besonders fasziniert, ist der Blick direkt ins Herz des Central Business Districts 🙃🙂
Über den Baumwipfeln des Parks thronen die Hochhäuser aus verspiegelten Glas und Stahl. Tatsächlich wächst Auckland in den Himmel, doch ohne das Alte vollständig zu verdrängen. Wo es möglich ist, werden Fassaden der Gründerzeit erhalten und in neue Gebäudekomplexe integriert👌




So dienen zum Beispiel alte Backsteinhäuser als Eingänge zu modernen Bürotürmen oder Cafés im Erdgeschoss. Wie Ihr wisst, lieben wir solche Kontraste. Sie lassen Städte lebendiger wirken. Dazwischen drängelt sich immer wieder der Sky Tower. Das Wahrzeichen der Stadt ist aus fast jeder Straße sichtbar 👀
Unser Weg führt weiter über die Princess Street und wir erleben einen kompletten Szenenwechsel. Plötzlich wieder restaurierte Villen und Häuser mit Backsteinfassade aus dem 19. Jahrhundert. Viele gehören zur Universität, einige beherbergen Galerien und kleine Büros 😲








Von hier führt der Weg bergab Richtung Britomart, Aucklands größten Verkehrsknotenpunkt und gleichzeitig einem lebendigen Viertel mit Designläden, Cafés und Märkten.
Am Samstagmorgen lockt der City Farmers Market mit frischen Früchten, Manuka Honig, selbst gemachten Brot, Streetfood und handgemachten Produkten. Es riecht nach Pfannkuchen, Kokosöl und gebratenem Gemüse. Wir können einem Matcha Croissant 🥐 und einer süßen Brezel gefüllt mit einer Zitronencreme nicht widerstehen 🥨
Die Stände verdecken ein wenig das Hotel Britomart mit seinen klaren, modernen Linien. Daneben steht das historische Excelsior House mit seiner kolonialen Architektur, wieder so eine besondere Mischung aus Alt und Neu ☺️
Nur ein paar Schritte weiter liegen der Bahnhof Waitematā, die Commercial Bay, ein super modernes Einkaufszentrum mit Foodcourt und der Hafen, wo die Fähren nach Waiheke Island und Devonport ablegen ⛴️





Wir schlendern vor bis zur Queens Wharf, wo „The Lighthouse“, ein begehbares Kunstwerk des neuseeländischen Künstlers Michael Parekowhai steht. Es ist halb Leuchtturm, halb Wohnhaus und mit hunderten Glühbirnen beleuchtet 💡


Dahinter erhebt sich das Ferry Building, was 1912 erbaut wurde, und bis heute eines der Wahrzeichen Aucklands ist. Zwischen den Kolonnaden duftet es nach Kaffee und Fish & Chips. Wir holen uns ein Eis von Island Gelato und genießen es in der Sonne am Pier ☀️





Ein kurzer Abstecher führt zur KZ1, einer 24 Meter langen Segelyacht, die 1988 beim America’s Cup antrat. Sie liegt am Eingang zum Viaduct Harbour, wo teure Yachten und Segelboote im Hafenbecken schaukeln.



Was für ein Anblick und irgendwo tief in unserem Inneren würde es uns auch mal reizen, damit eine Tour zu machen. Aber Mark ist nicht 100 Prozent seefest. Das heißt, im Zweifel wäre ein solcher Trip Perlen vor die Säue … Ihr wisst schon 🤫




Während wir die Fußgängerbrücke zur North Wharf überqueren, ertönt plötzlich die Ansage: „Bitte räumen Sie die Brücke, die Tore schließen sich in 60 Sekunden.“ Wir beeilen uns und nehmen erst in dem Moment so richtig wahr, dass es sich die Brücke öffnet, um Boote durchzulassen. Was für ein Schauspiel 😎
Zeit für eine kleine Pause. Wir machen es uns auf einer der riesigen Holzbänke bequem und beobachten einfach das Treiben um uns herum.





Ein paar hundert Meter weiter liegt der Auckland Fish Market, seit 1904 eine Institution. Drinnen reihen sich Stände mit Austern, Sashimi und Tintenfisch aneinander, draußen sitzen die Gäste unter Sonnenschirmen mit einem Glas Weißwein in der Hand. Normalerweise würden wir uns dazusetzen, aber gerade ist uns nicht danach 🫢
Am Ende des Hafenrundgangs erreichen wir den Silo Park im Wynyard Quarter, ein gelungenes Beispiel für städtische Umgestaltung. Alte Betonsilos wurden in öffentliche Flächen verwandelt mit Flächen für Skater, Basketballer, Foodtrucks und regelmäßigem Open-Air-Kino ☺️
Dazu kommen Kunstinstallationen wie der „Wind Tree“. Das Wasser der Skulptur zieht nicht nur kleine Kinder zum Planschen an, auch die Möwen erfreuen sich an einem erfrischenden Bad 💦




Wir streifen noch ein wenig durch das Viertel und bewundern die Wohnhäusern mit klaren Linien. Wir lieben diese moderne Architektur inmitten von Grün. In der Nähe ein, zwei kleinere Cafés - was wollen wir mehr 😊





So langsam schwinden unsere Kräfte und wir machen uns zurück auf den Weg in Richtung Innenstadt vorbei an der Cathedral of St. Patrick and St. Joseph sowie der St. Matthew's ⛪️



Und wie immer blitzt überall der Sky Tower zwischen den Hochhäusern hervor. Mit seinen 328 Metern Höhe ist er das Symbol der Stadt und der höchste Fernsehturm der Südhalbkugel.
Der Aufzug braucht nur 40 Sekunden bis zur Aussichtsplattform mit Blick über den Hafen, die Inseln und die grünen Vulkane der Stadt. Wer Mut beweisen will, wagt den SkyJump: 192 Meter freier Fall.


Wir lassen es ruhiger angehen. Statt Drehrestaurant und Bar gibt es einen Gin Tonic auf dem Balkon unseres Apartments, mit Blick auf den Skytower und die Skyline. Zudem ist es Zeit, mal wieder etwas etwas am Blog zu arbeiten. Wir schulden Euch noch ein paar Palmen 🤣


Wie gut, dass das Abendessen schon im Kühlschrank liegt. Die Samosas mit Lamm müssen nur 15 Minuten in den Backofen. In der Zwischenzeit schnipple ich einen Salat - einfach, aber gut und genau richtig nach einem langen Tag voller neuer Eindrücke.